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ESK-Freiwilliger aus BiH verabschiedet sich

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Hallo,

mein Name ist Matej Ljubičić. Ich bin 25 Jahre alt und komme aus Bosnien und Herzegowina, aus einer Stadt namens Jajce. Sie ist ein wunderbarer Ort für einen Besuch, da sich dort der einzige Wasserfall der Welt befindet, der mitten im Stadtzentrum liegt.

Der Grund, warum ich nach Klagenfurt gekommen bin, ist, dass ich gerne an organisatorischen und gemeinschaftlichen Aktivitäten teilnehme. Schon vor dieser Erfahrung hatte ich durch das Weltwärts-Programm in Deutschland Freiwilligenerfahrung gesammelt.

Ich kam am 7. April nach Klagenfurt und blieb bis zum 30. Mai. Als ich ankam, holte mich ein Freiwilliger namens Antonio aus Spanien am Hauptbahnhof ab und brachte mich zu meiner Wohnung. Da sich das Gebäude im Stadtzentrum befand, machten wir gleich einen kleinen Spaziergang rund um den Domplatz, wo ich während meines Freiwilligendienstes einen Großteil meiner Freizeit verbrachte.

IniciativAngola, die Organisation, über die ich ESC-Freiwilliger wurde, hat ihr Engagement eindrucksvoll unter Beweis gestellt, indem sie mir die Möglichkeit gegeben hat, bei den Naturfreunden mitzuarbeiten. Mein Freiwilligendienst bei den Naturfreunden war so spannend, wie man es sich nur wünschen kann. Einen Großteil meiner Zeit verbrachte ich damit, zu verschiedenen öffentlichen Veranstaltungen und Festivals zu reisen. Hauptsächlich arbeitete ich mit Kindern in organisierten Kletterkursen.

Außerdem besuchte ich viele kleine Orte rund um den Wörthersee. Sie waren so friedlich und entspannend, dass ich sie als eine Art Zufluchtsort für den Geist empfand – einen Ort, an dem man zur Ruhe kommen, nachdenken und neue Energie schöpfen kann. Die Zeit in Klagenfurt war wirklich sehr schön. Ich habe die Stadt geliebt, weil sie nicht überfüllt ist und fast immer eine ruhige und angenehme Atmosphäre bietet.

Insgesamt fühlte sich alles, was ich erlebt habe, wie eine kleine geheimnisvolle Schatzkiste voller Entdeckungen an. Diese Erfahrungen haben mir geholfen, mich stärker mit meiner Umgebung und den Menschen um mich herum zu verbinden, deren Herzlichkeit und Lebensfreude es wert sind, weitergegeben zu werden.

Während dieser zwei Monate des Freiwilligendienstes habe ich mich sowohl als Reisender als auch als Mensch entdeckt, der Umwelt- und Kulturbewusstsein schätzt. Ich verbrachte viel Zeit mit Kindern, was mir half, offener, umweltbewusster und organisatorisch aktiver zu werden.

Vor allem habe ich gelernt, dass die Zeit in der Natur einem Menschen wirklich ermöglicht, durchzuatmen und inneren Frieden zu finden – sei es bei Wanderungen durch die Wälder rund um den Klopeiner See, beim Erreichen von Aussichtspunkten oder einfach beim Lauschen der Vogelstimmen.

Das Gefühl, nach Hause zurückzukehren, ist emotional und von gemischten Gefühlen geprägt. Einerseits freue ich mich darauf, meine Familie und Freunde wiederzusehen, andererseits werde ich viele wunderbare Erinnerungen, Erfahrungen und Erkenntnisse von dieser Reise mitnehmen, die mich noch lange begleiten werden.

Vielen Dank an alle, die diese Erfahrung möglich gemacht haben.

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