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Centro Sociale "Laura Vicuna"

Benguela: Nach Studien zur Lebenssituation und den Bedürfnissen der 90.000 Bewohner der "Zone B-Dörfer" im Süden Benguelas entschied man sich im März 1999 zum Bau eines Schul- und Sozialzentrums. Ungefähr die Hälfte der Bevölkerung (43.000) sind Kinder und Jugendliche, denen ein Schulbesuch in den staatlichen Schulen aufgrund der finanziellen Situation nicht möglich ist.

Ein Grundstück im Ausmaß von 100x120 Metern wurde von den lokalen Behörden zur Verfügung gestellt. Hier entsteht das Schul- und Sozialzentrum für 1000 Flüchtlings- und Waisenkinder im Alter von 3 - 18 Jahren. Der Bau der ersten drei Klassen wurde mit Hilfe der Unterstützung von IniciativAngola und privaten Gönnern aus Italien bereits abgeschlossen..

In diesem Zentrum werden  folgende Aktivitäten durchgeführt:

  • ein Kindergarten  für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren
  • Grundschulbetrieb
  • Alphabetisierungskurse für Mädchen
  • Schusterlehre
  • berufsbildende Kurse wie z.B.: Buchhaltung, Informatik, Fremdsprachen, Wirtschaft
  • sportliche und Freizeitaktivitäten sowie Tätigkeiten zur Eingliederung der Flüchtlinge und Aufbau sozialer Strukturen.

Im Rahmen des Gesamtprojektes sollen weitere drei Klassen (35.000 US$), ein Mehrzwecksaal für diverse Veranstaltungen und Theateraufführungen sowie eine Bibliothek errichtet werden.
Für die Bauvorhaben und eine adäquate Einrichtung sowie den Betrieb werden noch weitere 70.000 US$ benötigt.

Die relativ hohen Baukosten begründen sich durch die Kriegssituation in Angola. Baumaterialien wie Zement und Baustahl sind vor Ort nicht vorhanden und müssen am See- bzw. Luftweg aus der Hauptstadt Luanda beschafft werden. Die Bauarbeiten selbst müssen aufgrund fehlender Infrastruktureinrichtungen an Bauunternehmen übertragen werden. Ein selbständiges Durchführen der Bauarbeiten des gesamten Projektes mit Hilfe von Privatpersonen ist nicht möglich.