
















Um 10.00 Uhr trafen die Fußballer und Fußballerinnen ein und fanden schnell zu passenden Teams zusammen. Jede Mannschaft konnte sich ein afrikanisches Land aussuchen, welches sie an diesem Tag als „Nationalteam" vertrat. So konnte den Kindern gleichzeitig auch ein fremder Kontinent näher gebracht werden, denn Matthias Schnabl hatte schon in der Vorbereitungsphase die wichtigsten Daten eines jenen teilnehmenden Landes gesucht und ausgedruckt. Fotos hier -->
Drei gegen drei - so lautete die Aufstellung und Willi Kaiser erklärte nach einem gemein-samen Gebet gleich zu Beginn die Spielregeln: es wird ohne Tormann gespielt, jedes Spiel dauert 10 Minuten und es gibt 2 Gruppen mit jeweils 6 Mannschaften. Die wichtigste Regel aber war „wir spielen fair!" und an diese Regel haben sich auch alle Spieler während des ganzen Tages gehalten. Die Schiedsrichter waren bald arbeitslos und konnten den warmen Herbsttag genießen.
Bald haben sich auch viele Zuschauer eingefunden, die die Sportler anfeuerten, unter ihnen auch Bgm. Florian Tschinderle, die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und Pfarrer Hanzej Rosenzopf.
Spannend war jedes einzelne Spiel und am Schluss standen sich zwei nicht gerade körperlich, aber durchaus fußballerisch gleich starke Mannschaften gegenüber: die Mannschaft aus St. Primus - Angola, die Pfarrer Rosenzopf begleitete hatte, gegen die Mannschaft „Haudaneben" - Nigeria mit Philipp Abuja, Lukas Müller, Mario Smole, und Fabian Tschofenig.
Genauso fair wie bei den vorangegangenen Spielen ging es auch hier zu, doch hier stand Pfarrer Rosenzopf die Ehre zu, als Schiedsrichter zu fungieren. Sehr knapp war dann das Ergebnis: 4:3 für Angola und die zweitplatzierte Mannschaft war ein fairer Verlierer und gratulierte den Siegern, denn auch für sie stand nicht der Sieg sondern der Gedanke des Helfens an diesem Tag im Mittelpunkt.
Den dreitten Platz erreichte die Mannschaft aus Ghana mit Martin Abuja und Markus und Peter Pipp, und dass auch die Jüngsten schon zum Helfen bereit sind zeigten die „Kraftmänner" aus Togo mit Armin Abuja, Andrej Druml und Christoph Jannach.
Warum ein solches Turnier?
Pfarrer Rosenzopf ist der Initiator von IniciativAngola und ermöglicht Jugendlichen, mit ihm gemeinsam nach Angola zu fliegen um die dortige Bevölkerung zu besuchen und dort ein Volontärpraktikum zu absolvieren.
Die Firmlinge waren im Rahmen der Firmvorbereitung durch Pfarrer Rosenzopf auf die Organisation „IniciativAngola" aufmerksam geworden. Es handelt sich dabei um einen Verein, der aus christlicher Motivation im Geiste des großen Jugendheiligen Johannes Bosco handelt: Damit das Leben junger Menschen gelingen kann, brauchen sie ein Zuhause, Ausbildung und Menschen, die für sie Zeit haben.
IniciativAngola sensibilisiert für die Nöte der Menschen im In- und Ausland - so geschehen im Rahmen der Firmvorbereitung auch bei uns. Unsere Firmlinge fühlten sich von dieser Initiative angesprochen und organisierten eine Benefizveranstaltung, den Mini-soccer africa- cup.
Von den vielen Aktivitäten, die die Organisation unterstützt, haben sie sich das Thema „Eine warme Mahlzeit für Kinder in Luanda" ausgesucht.
Auch Willi Kaiser brachte es in seiner Begrüßungsrede zum Ausdruck, wie wichtig Hilfe für Schwächere ist und dass es für jeden von uns ein christlicher Auftrag ist, nach den ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten diesem Auftrag nachzukommen. Umso leichter fällt es uns allen, wenn schon die Kleinsten durch ihren körperlichen Einsatz bei einem Fußball-turnier mit Freude dazu beizutragen, dass Kinder in Angola eine warme Mahlzeit erhalten können. So kann der Gedanke von Hilfe und Spaß vereint werden.
Durch die Nenngebühr von € 2,-- pro Mannschaft und die freiwilligen Spenden, die seitens Bgm. Florian Tschinderle im Namen der Gemeinde Hohenthurn um € 100,-- aufgestockt wurden, konnte insgesamt ein Betrag von € 920,-- eingenommen werden.
Glückspiel für Kinder - ist das erlaubt?
Ja, es ist erlaubt, zumindest war es an diesem schönen Herbstsamstag, denn die Firmlinge hatten viele Sponsoren gefunden, die ihnen Preise für die Verlosung beim Millionenrad zur Verfügung stellten. Herzlicher Dank an alle, die diese Veranstaltung mit Sachpreisen unterstützten!
Um € 1,-- durfte man drei Mal am Glücksrad drehen, dann wurden die Punkte zusammenge-zählt und jeder durfte sich in der Reihenfolge der erreichten Punkteanzahl ein Geschenk aussuchen. Die höchste Zahl hierbei erreichte Fabian Tschofenig aus Hohenthurn und nahm ein Snowboard der Firma Elan mit nach Hause.
VIELEN, VIELEN DANK...
Um eine derartige Veranstaltung abhalten zu können, bedarf es vieler helfender Hände. An erster Stelle seien hier alle Firmlinge erwähnt, die die Initiative ergriffen haben und einen für alle Beteiligten und auch die Zuschauer unvergesslichen Tag organisiert haben:
Das Organisationsteam:
Beatrice GALLE
Lukas GLANTSCHNIG
Daniel KAISER
Marcel KAMPITSCH
Marie-Christin MARTINS
Marion MARTINZ
Matthias SCHNABL
Sonja SCHNABL
Michelle SAMITZ
Daniela STRASSER
Petra TSCHINDERLE
David WIEGELE
Lisa WIEGELE
Tatkräftig unterstützt wurden sie von ihren Eltern sowie von
Maria SCHNABL
Andrea SCHNABL
Willi KAISER
Reinhold und Maria MÜLLER
Maria MARTINZ
Gabi AMRUS
und vielen anderen stillen Helferlein....
DANKE auch an alle Sponsoren, den Sportverein Draschitz für den Platz und die Infrastruktur, und vor allem
DANKE an alle SPORTLER und ZUSCHAUER, denn nur durch ihre Teilnahme konnte die Veranstaltung stattfinden und ein solcher Erfolg erzielt werden!!!
Monika Tschofenig, Hohenthurn/Straja vas
Bankleitzahl: 39104
Kontonummer: 14.213.581
Kontobezeichnung: IniciativAngola
IBAN: AT483910400014213581
BIC (SWIFT): VSGKAT2K104